Das Schulwesen in Frankreich

Der Sinn dieser Seite liegt darin, die Organisation und das Funktionieren des französischen Schulwesens zu erläutern. Der Abschnitt wird in mehreren teilen organisiert : Er schliesst nicht nur die allgemeinen Beschreibungen des Schulsystems sondern auch gegenwärtige Kennzahlen, Grundprinzipien des Schulsystems und die französische Schulen im Ausland.

  • Grundprinzipien

    Die französische Verfassung sieht vor, dass „die Organisation der öffentlichen Bildung, auf allen Ebenen verpflichtend, unentgeltlich und laizistisch, zum Auftrag des Staates" gehört. Das französische Schulwesen basiert auf Grundprinzipien, von denen einige von der Französischen Revolution im Jahr 1789 inspiriert sind. Vom 19. Jahrhundert bis heute wurden diese Prinzipien durch eine Vielzahl an Gesetzestexten vervollständigt und präzisiert.

  • Kennzahlen (2017)

    Diese Seite stellt die Kennzahlen des französischen Schulsystems für das Jahr 2017 vor : die Anzahl von Schüler, Lehrer und erzieherische Personalien, aber auch das Budget und die Anzahl von Schulen auf dem ganzen Territoriums. 2017 werden mehr als 12 Millionen Schüler in den französischen Schulen eingeschultet.

  • Französische Schulen im Ausland

    Die französischen Bildungseinrichtungen im Ausland bieten auf Ebene der Grundschulen, der Mittelschule (Sekundarstufe I - Collège) und der gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II - Lycée) Unterricht nach französischen Lehrplänen an, die von dem französischen Ministerium für Erziehung in Absprache mit dem französischen Außenministerium anerkannt sind.

  • Kompetenzbereiche

    Frankreich zählt 13 Regionen und 101 Departements, die wiederum in 35.885 Kommunen aufgeteilt sind. Seit den 1980er Jahren haben die Gebietskörperschaften in der Verwaltung des Bildungssystems zunehmend mehr Gewicht erhalten. Die Kommune, das Departement und die Region partizipieren am nationalen Bildungsbetrieb.

  • Akteure im Bildungssystem und ihre Rollen

    Diese Seite stellt die Hauptakteure des französischen Bildungssystem in den Akademien und ihre Rollen : die Lehrer und wie sie gebildet werden, aber auch die Inspektoren, die Schulleiter und Direktoren der Einrichtungen.

  • Gliederung der Schulzeit

    Die Vorschule, eine Besonderheit des französischen Systems, nimmt Kinder vor der eigentlichen Schulpflicht auf, die mit sechs Jahren beginnt. Nach der Grundschule werden alle Schüler ab 11 Jahren ohne Eingangsprüfung in die Bildungseinrichtung der Mittelschule (Sekundarstufe I - Collège) aufgenommen. Am Ende der 9. Klasse (Troisième) können die Schüler ihren Schulbesuch auf einem allgemeinbildenden, technischen oder beruflichen Gymnasium fortführen.

  • Die Primarschule

    Seit dem Schuljahr 2008 erhalten die Schüler 24 Stunden Unterricht pro Woche. Zusätzliche pädagogische Maßnahmen während der Unterrichtszeiten (Activités pédagogiques complémentaires - APC) werden in kleineren Gruppen organisiert, um Schülern mit Lernschwierigkeiten zu helfen, die individuelle Arbeit der anderen Schüler zu begleiten oder um eine Aktivität durchzuführen, die im Schulprojekt vorgesehen ist.

  • Die Sekundarstufe I

    Nach der Grundschule werden alle Schüler ab 11 Jahren ohne Eingangsprüfung in die Bildungseinrichtung der Mittelschule (Sekundarstufe I - Collège) aufgenommen. Hauptziel der Sekundarstufe I ist, dass alle Schüler die allgemeinen Grundkenntnisse beherrschen. Sie bereitet die Schüler ebenfalls auf den weiteren Schulgang allgemeinbildender, technischer oder berufsorientierter Art vor.

  • Die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II - Lycée)

    Am Ende der 9. Klasse (Troisième) können die Schüler ihren Schulbesuch auf einem allgemeinbildenden, technischen oder beruflichen Gymnasium fortführen. Die Schüler bereiten innerhalb von drei Jahren das Abitur vor, das den ersten akademischen Grad darstellt und zum Hochschulzugang berechtigt. Die Prüfung umfasst vorgezogene Klausuren am Ende der 11. Klasse (Première) - vor allem eine Französischklausur in allen Zweigen.

  • Die allgemeine Grundkenntnisse, Kompetenzen und Werte

    Diese Grundkenntnisse beinhalten alles, was jeder Schüler am Ende seiner verpflichtenden Schulbildung wissen und beherrschen muss. Sie vereinen die Gesamtheit der notwendigen Kenntnisse, Kompetenzen, Werte und Einstellungen, die für seinen erfolgreichen Schulbesuch, sein Leben als Individuum sowie als zukünftiger Bürger wichtig sind.

Partager cet article
fermer suivant précédent